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Ich habe, rein provisorisch, ein paar Bilder auf dem Netbook verkleinert. Sie sind unbearbeitet und sollein einfach mal einen kleinen Einblick vermitteln, mit was wir es hier zu tun haben.
Wenn wir etwas mehr Zeit zur Verfuegung haben, werde ich mehr Bilder nachtragen und natuerlich auch noch unsere Reiseerlebnisse berichten.
Fuer heute soll es aber genuegen, denn wir sind beide hundemuede.



Ich hab mir mal zwei Rucksäcke bei einem großen deutschen Internet-Reiseausstatter bestellt. Heute kamen dann die beiden großen Pakete.
Es handelt sich um zwei Kofferrucksäcke (für die, die damit nichts anfangen können, wozu auch ich eben noch gehörte: Rucksäcke, die man aber wie Koffer öffnen und befüllen kann, also kein krampfhaftes stopfen von oben). Zum einen hätten wir da den Kaikialla Tuomo 60, wie der Name schon sagt mit unauffälligen 60l Volumen. Zum anderen steht hier dann noch der Eagle Creek Thrive 90 mit stolzen 90 Litern. Welcher wird wohl das Rennen machen? So genau weiß ich das auch nicht, aber ich denke der Kaikialla liegt momentan eine handbreit vorn, weil er sich auf Anhieb angenehmer tragen ließ. Mein Kumpel Flo hat aber ungefähr die Gleiche Aktion gestartet, nur im größeren Rahmen, so daß jetzt eine LKW-Ladung Rucksäcke in seiner Wohnung auf den ersten Test wartet.
Man muß kein Hacker sein um die genauen technischen Daten meiner beiden Rucksäcke im Internet aufzustöbern, daher erspare ich der Leserschaft hier mal die trockenen Details und beschreibe einfach meinen ersten Eindruck der Kontrahenten:
Kaikialla Tuomo 60: Wirkt gar nicht so klein. Hatte mir 60l deutlich weniger vorgestellt. Macht einen soliden, gut verarbeiteten Eindruck. Material wirkt hochwertig und stabil. Beim ersten Aufziehen sitzt er schon recht bequem, das muß aber nicht heißen, dass er das mit 60l inhalt auch tut. Befüllen geht durch die große Öffnung im oberen Drittel sehr gut. 60 Liter klingt wenig, aber ich möchte für mich behaupten, dass er für 99% meiner bisherigen Reisen problemlos ausgereicht hätte.
Eagle Creek Thrive 90: Wirkt gar nicht so groß. Hat im gegensatz zum Kaikialla ein integriertes Daypack, einen kleinen Rucksack, den man vom “Mutterschiff” trennen kann. Praktisch, wenn man mal einen kleinen Ausflug macht und den großen Rucksack im Hotel lassen kann. Allerdings vermute ich, dass bei der Beschreibung des Rucksacks einfach das Volumen des Daypacks mit eingerechnet wurde. Das ist natürlich für die eigentliche Reise nicht ganz so praktisch, weswegen ich dann eigentlich von einem Nettovolumen von (90-15) 75 Litern ausgehe. Somit hat er dem Kaikialla immerhin noch 15l + Daypack voraus. Merken tut man die aber auf den ersten Blick nicht. Materialanmutung ist nicht so gut wie beim Kaikialla, alles wirkt recht dünn. Verarbeitet ist er aber auch sehr gut. Beim Tragekomfort leigt ganz klar der Kaikialla vorn, wobei man natürlich erstnochmal anpassen, teilbeladen etc muss, aber das soll hier ja auch nur der erste Eindruck sein.

