Artikel-Schlagworte: „Indien“
Kurze Anekdote, eigentlich keinen eigenen Artikel wert. Aber ich bin eben mal mein Indien Notizbuch überflogen und an einer Stelle hängen geblieben.
Eigentlich eine sehr schöne Stelle, aber irgendwie ist die Geschichte im Chaos der Reise untergegangen.
„..Spricht einen in Varanasi ein Inder auf offener Straße und in Englisch an, ist er ein Betrüger….“ So in etwa sagt es der Reiseführer und er hat wahrscheinlich auch zu 90% Recht. Was man allerdings erlebt, wenn man sich auf die 10% einlässt, davon will ich berichten.
Es war in besagtem Varanasi, oder Benares, oder Kashi. Wie auch immer man die älteste Stadt der Welt auch nennen möchte. Der Abend des vierten Februar war lau und die Gangesufer – die Ghatts – waren voller Menschen. Wir mischten uns unters Volk, ließen uns durch die engen Gassen der Altstadt treiben.
Irgendwann sprach uns eine Gruppe Jugendlicher an. „Excuse me“ „Hellloooo“, wie man halt auf einer indischen Straße angelabert wird um ein Boot zu mieten, Drogen zu kaufen oder eine Prostituierte zu buchen. Routiniert wie auch zungenfertig ließen wir ein „no thank you“ zurückschnellen. Wie ein Florett durchschnitten die Worte die Luft und trafen die Gruppe mit voller Wucht. Etwas verwundert schauten sie sich an, versuchten es dann aber doch noch einmal. Auch bei uns war positives Misstrauen geweckt: Eigentlich wird man nicht von Gruppen angesprochen, sondern immer von einzelnen Schleppern. Noch dazu waren diese Jungs offensichtlich angetrunken und, vielleicht am wichtigsten: Nach der Anrede kam einfach kein Versuch uns irgendwas zu verkaufen. Wie sollte man also mit dieser Situation umgehen?
Stillschweigend fassten wir den Entschluss, auf die Jungs einzugehen. Ein richtiger Entschluss wie sich herausstellte.
Dilraj und seine Kumpels, waren mit ihrer Basketballmannschaft eigens aus dem Punjab angereist um an einem Turnier in Varanasi teilzunehmen. Wie sich herausstellte nicht besonders Erfolgreich, aber einen Vorwand zum Alkoholtrinken bot das Spektakel allemal. Losgelöst von den Familien zu Hause und den Zwängen ihres sozialen Umfeldes ließen sie sich einfach mal gepflegt vollaufen.
In diesem Stadium der Erleuchtung, wie man in Indien sagt, hatten sie dann irgendwann auch den Mut, zwei fremde, ausgesprochen gut aussehende Touristen anzusprechen und um ein Foto zu bitten. Wohl bemerkt wollten sie weder ein Foto von uns machen, denn sie hatten keine Kamera. Sie wollten aber auch nicht, dass wir sie fotografieren. Sie wollten ein Foto MIT UNS. Ich kann nur mutmaßen, aber vermutlich sollten damit die daheimgebliebenen Freunde beeindruckt werden. Eventuell sollte auch ein Artikel unter der Überschrift: „Punjab Globetrotters party with european Celebreties“ in der Collegezeitung erscheinen.
Gut gelaunt spielten wir mit, ließen uns umarmen und posierten für unsere Kameras. Es kamen einige durchaus respektable Aufnahmen dabei heraus und wir versprachen, diese per eMail ins ferne Punjab zu schicken.
Nach dem Shooting wurden wir eingeladen mit unseren neuen Freunden die Altstadt unsicher zu machen.
Wir zogen uns zur geheimen Besprechung zurück: Es waren fünft fremde Inder. Es war schon spät, womöglich waren sie bewaffnet. Wir kannten sie keine viertel Stunde, Sie waren angetrunken und wollten uns überreden mit ihnen in die engen, dunklen Altstadtgassen zu kommen.
Kurz darauf sausten wir durch das Labyrinth enger Sträßchen, durch die Dunkelheit, immer unseren neuen Freunden hinterher. Ein Spaß ohne Grenzen!
Irgendwann gelangten wir an eine Bude. Der Besitzer rührte einen gelblichen Schaum und verkaufte ihn zu kleinen Portionen in Tonschüsselchen. Die eigens für Indien im Unterbewusstsein installierte Hygienewarnlampe fing an hektisch zu blinken, aber wir waren so euphorisch, dass uns nichts aufhalten konnte. So kossteten wir gleich zwei Portionen. Teilten sie mit unseren neuen Freunden, benutzten alle den gleichen Löffel und vor allem hatten wir einen Riesenspaß dabei!
Eigentlich wollten wir noch gemeinsam essen gehen, aber in der Altstadt Varanasis gibt es nur vegetarische Kost und unsere Begleiter waren waschechte Sikhs. Alle männlichen Sikhs tragen den Nachnamen Singh. Übersetzt bedeutet das Löwe und wie echte Löwen wären sie heute nicht mit einer Portion Paneerkäse zufrieden zu stellen gewesen.
Um allerdings mit dem Taxi ans andere Stadtende zu fahren fehlte uns die Energie und so trennten sich unsere Wege. Die Löwen gingen weiter auf die Jagd und die europäischen Lämmer begnügten sich mit einem köstlichen vegetarischen Gericht bei Keshari’s unserem Restaurant-Geheimtip in Varanasi.
Scheinbar muss jede asiatische Metropole eins haben. In Bangkok ist es das „MBK“, in Delhi der „Palika Bazaar“ und in Peking das „77th Street“. Die letzten beiden befinden sich tatsächlich unterirdisch. Im MBK kommt’s einem nur so vor.
Bei dem genannten Trio handelt es sich um Shoppingcenter. Genauer: Um Departmentstores, also große Gebäude voller kleiner Buden und Stände.
Bude ist hier durchaus wörtlich zu nehmen. Mehr als ein alter Tisch und ein paar an Kleiderbügeln aufgehängte T-Shirts haben die Läden meist nicht zu bieten. Wobei ich vielleicht auch untertreibe…. Es können durchaus 2000 an Kleiderbügeln aufgehängte T-Shirts sein. Wobei man sich nicht so aufs textile versteifen darf. Eigentlich bekommt man hier alles. Vom gefaketen Poloshirt über Bücher, Goldschmuck, Handys, Sexspielzeug, Geburtstagstorten, Haarschnitte, Sushi und – ich bin mir sicher, in irgendeiner dunklen Ecke werden bestimmt auch Abtreibungen und / oder Geburten erledigt, Ganz nach Kundenwunsch. Eins bekommt man aber in allen Shoppingcentern: Man bekommt die Taschen gelehrt. Nicht auf die böse, diebische Art!
Aber man kauft so viel Plunder und Gerümpel. Schließlich schaffen die Händler es dann auch noch, einem das gute Gefühl zu geben, einen Top-Preis rausgeschlagen zu haben, dass man fast ein schlechtes Gewissen bekommt…
Die drei Center stehen auch nur stellvertretend auf der Bühne. Ich bin mir sicher, dass jede asiatische Metropole ein Pendant zu bieten hat, aber das kenne ich dann noch nicht. Und über Unbekanntes will ich nicht schreiben.
Im September geht es ja vorrangig nach Thailand, aber wer weiß schon, wohin der Weg uns von da aus weht. Vielleicht können wir dem Trio noch einen vierten Kumpanen hinzufügen.
Auch wenn Quattro markenschutztrechtlich nicht so leicht von den Lippen geht.
Es ist Donnerstag der 18. Februar, 14:02. Samantha, Flo und ich, wir sitzen im Flughafenrestaurant von Bagdogra. Im Gegensatz zu Varanasi kann dieses Restaurant auch tatsächlich mit essbaren Dingen dienen.
Die Cola schmeckt auch ganz gut. Alles also ganz normal.
Weniger normal, zumindest für uns, war die Anreise im Helikopter. Dekadent wie wir sind, haben wir uns einfach einfliegen lassen.
Leider waren nur 10kg Gepäck pro Person erlaubt, so mussten wir die Dekadenz noch ein Stückchen weitertreiben und haben ein Taxi nur mit unserem Gepäck ins Tal geschickt.
Ob sich das Ganze gelohnt hat? Ich weiß nicht. Es war schon toll und ich würde es wohl wieder machen, allerdings wäre ich auch mit der Autofahrt glücklich gewesen.
Aber was soll ich sagen? Man hat nicht oft die Gelegenheit mit dem Hubschrauber durch den Himalaja zu düsen.
Fünfunddreißig Minuten hat der Spaß gedauert und hat insgesamt (Tickets für uns beide, Taxi zum Helipad und Taxi fürs Gepäck) rund 6000 Rupies gekostet. Das sind ca. 100€.
Was hätte der Spaß wohl in Deutschland gekostet? Allein das Taxi, welches vier Stunden unser Gepäck durch die Gegend gefahren hat wäre deutlich teurer gewesen!
Der Flug war auch insgesamt sehr gemütlich. Wir hatten drei Asiatinnen als Mitpassagiere in der Kabine. Dem Aussehen nach kam die eine aus Japan, die andere aus Thailand und die dritte kam definitiv aus Taiwan, wohnt jetzt aber in LA. Letztere ist eben diese Samantha mit der wir jetzt gemeinsam auf Plastikstühlen an Plastiktischen mit Plastikdecken sitzen und auf unsere Flüge warten.
Wie wir, fliegt auch Samantha nach Delhi. Allerdings fliegt sie mit Kingfisher um 15:30 und wir mit Spicejet um 16:00.
Sie war fünf Monate in Dharamsala und hat dort tibetisch gelernt. Jetzt will sie für eine weitere Lektion dorthin zurück um dann nach einem Monat wieder in die USA zu fliegen.
In der Zwischenzeit hält sie sich mit allerlei probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln fit.
Wir drei sitzen jetzt also noch knapp ein Stündchen hier fest. Dann geht es weiter dem Ende entgegen.
Schon am 20.02 geht unser Flug zurück nach Deutschland. Langsam kommt auch ein bisschen Wehmut auf, aber zu Hause ist es ja doch am schönsten!
Drückt uns die Daumen für den Flug und ich werde versuchen heut noch einen Text über unseren Ausflug zum Tsomgo-Lake zu verfassen.
Es läuft folgendermaßen: Man läuft die Mall hinab zur Clubside, direkt im Herzen Darjeelings. Man könnte auch noch weiter hinabsteigen zum Chowk Bazar, das würde allerdings wenig ändern und man müsste viele Treppen und enge Gassen in Kauf nehmen.
Wir standen also um 04:30 morgens an der Clubside und suchten uns einen Jeep aus.
Natürlich ist das blanke Ironie! In Indien sucht selten der Fahrgast den Fahrer aus. Vielmehr wird man wie Vieh zwischen den einzelnen Fahrern hin und her getauscht bis man seinen Platz gefunden hat.
In unserem Fall bedeuteten das ein weinroter Mahindra-Geländewagen in gutem Zustand und ein Fahrer, der zumindest einfache englische Sätze sprechen konnte. Mehr konnte man wirklich kaum erhoffen.
Wie viele Passagiere würden in Deutschland wohl in diesem Jeep Platz nehmen? Fünf? Sechs?
Sieben? – Wohl nicht.
In Darjeeling nahmen incl. Fahrer 10 Personen im Fahrzeug Platz. Das war auch nur aus einem einzigen Grund möglich: Wir waren allesamt Westler – und reich!
Normalerweise wird ein solcher Jeep mit vielleicht 14-15 Personen besetzt. Aufeinander, nebeneinander und irgendwie anders.
Soweit zum Innenraum. Auf das Dach passen noch mal vier oder fünf. Wenn kleine Kinder dabei sind vielleicht auch acht. Einer kann auf dem Reserverad stehen und wäre es ein Notfall, es fände sich bestimmt noch ein Plätzchen.
Ich beschreibe hier keinen Rekordversuch, sondern den Alltag im Himalaja Nahverkehr! Wir konnten das Schauspiel mehr als einmal beobachten.
Zurück zum Thema! Wir wurden also eingepackt. Ich saß vorn neben dem Fahrer und einem anderen Touristen. Flo war irgendwo hinten eingepfercht. So ging die Fahrt also los, zum legendären Tigerhill, einer Anhöhe nahe Darjeeling, von der aus man einen atemberaubenden Blick auf den Kanchenjunga (8586m) hat. Der Sonnenaufgang potenziert das Erlebnis noch einmal.
Kurz vor erreichen gilt es eine Eintrittskarte zu kaufen. Es gibt Standard für 20 Rupies, Deluxe für 30 Rupies und Superdeluxe Lounge für 40 Rupies. Wir als preisbewusste und sparsame Traveller lösten also unsere Tickets und stiegen, 80 Rupies ärmer, wieder in den Wagen.
Inzwischen war uns aufgefallen, dass wohl noch einige andere Touristen auf die Idee mit dem Sonneaufgang gekommen waren.
Schließlich sah der Platz um den Aussichtspunkt aus wie die Offroadhalle auf der IAA.
Wir bestiegen also den Turm und betraten unsere Super-deluxe-Lounge. Insgesamt sah sie aber eher aus wie ein Lagerraum mit Sperrmüll. Noch dazu war der Anblick durch schmuddelige Fenster versperrt.
Also wieder runter und raus ins Freie. Die lange Unterhose und die Jacke taten ihre Arbeit. Die Handschuhe, die Mütze und der Schal waren allerdings noch in Wildungen und so stand mir ein kaltes Stündchen bevor.
Flo war besser vorbereitet, fror aber trotzdem.
Schließlich ging die Sonne auf, der Anblick war toll. Ich habe den Berg fotografiert, dann die Sonne und schließlich noch mal den Berg. Meines Atems fühlte ich mich allerdings zu keinem Zeitpunkt beraubt.
Klar war es schon ein schöner Anblick. Der majestätische Kanchenjunga, die ersten Sonnenstrahlen und ganz links, ganz klein, viel zu klein für die Ehrfurcht, die sein Name einflösst, lugte auch der Mount Everest über die kleineren Gipfel. Er war halt arg weit entfernt, aber gesehen haben wir ihn!
Um 06:30 hieß es dann wieder zurück zu den Autos und Abfahrt. In Ghoom wurde nochmal kurz an einem Kloster halt gemacht. Wir waren allerdings sakral gesättigt und tranken lieber an der Straße einen Chai. Auf einer schmuddeligen Wolldecke bot eine alte, krumme Oma drei-vier Mützen und zwei Schals zum Verkauf an. Flo der Gutmensch lud sie auch gleich noch auf eine Tasse heißen Chai ein.
Ich fand die Aktion erst albern, aber für den dankbaren Blick, den sie ihm, den heißen Tee schlürfend, zuwarf, beneide ich ihn immer noch.
Update: Raphi hat ein Hotel gefunden und ist in Sicherheit. Hoffentlich hat ihr Taxifahrer morgen ein besseres Zeitgefühl.
Oh Nein! Raphi hat ihren Flug nach Thiruvananthapuram verpasst. Ja, die Stadt gibt es wirklich. Der Westler nennt sie auch Trivandrum, weil’s einfach leichter auszusprechen und zu merken ist.
Ihr Taxifahrer hatte wohl eine eher legere Beziehung zum Thema Pünktlichkeit und so gelang es ihm nicht die arme Raphi pünktlich abzuliefern…
Jetzt steht das arme Schweizermädel in Delhi am Flughafen und kommt nicht weg. Zwar darf sie ihren Flug morgen zur gleichen Zeit antreten, aber das hilft ihr heute auch nur wenig.
Sie braucht eine Unterkunft und bestimmt auch eine Stärkung. Wir werden versuchen sie mit Nitins Hilfe zu unterstützen und irgendwo sicher unterzubringen. Flo hat ihr zwar schon unser Pfefferspray geschenkt, aber man weiß ja nie…
Wir drücken unsere fünf Daumen und… Was? Fünf? Pah! Schon wieder ein Taschendieb in meiner Hosentasche!
Neinnein, nur Spaß. Alles in Ordnung. Allerdings drücken wir tatsächlich ganz fest die Daumen, dass bei Raphi alles glatt geht!
Raphi, sei tapfer!
Raphi, die mutige Schweizerin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich eine Schlüsselszene, ja wenn nicht sogar den tragischen Höhepunkt unserer Safari durch die Nordindische Pilzwelt vergessen habe.
Wie gerade mir ein solcher Fauxpas unterlaufen konnte, dafür habe ich keine Erklärung. Es tut mirsehr Leid liebste Raphi.
Angefangen hat es mit einem gummiartigen Geruch. Wir waren gerade mitten im Dschungel und gerade dort passt der Gestank von verschmortem Gummi einfach nicht hin.
Als ich an mir hinunter sah, bemerkte ich dichten Qualm der zwischen meinen Beinen aufstieg.
Eh die Frage gestellt wird: Ich hatte am selben Morgen geduscht
Vielmehr waberte der Qualm aus dem Handschuhfach. Ich sagte irgendetwas Fachmännisches wie: „ist hat normal?“
Der Fahrer stoppte den Jeep und fingerte am Handschuhfach herum. Nachdem er den Motor ausgeschaltet hatte hörte auch der Qualm fast sofort auf.
Ein weiterer Blick ins besagte Handschuhfach und unser Fahrer sagte nur „its ok“ und startete den Motor erneut.
Nach wenigen Metern kam der Qualm erneut. Ich wies erneut darauf hin und erneut wurde der
Wagen gestoppt. Doch diesmal stieg ich aus und der Fahrer konnte nun eingehender nach der Ursache suchen.
Er rupfte einige Kabel heraus und meinte dann wider „Now its ok“.
Und tatsächlich. Der Qualm kam nicht wieder.
Allerdings schien auch sonst alles zu funktionieren. Das erhärtet meine Theorie, dass ein Mahindra Jeep im Ernstfall auch ganz ohne Kabel auskommt.
00:40 ist wirklich keine schöne Zeit um einen Zug zu besteigen. Vor allem nicht, wenn es ein bequemer Schlafwagen ist, denn man aber schon um fünf wieder verlassen muss!
Es hieß also einsteigen, hinlegen und soviel Schlaf wie möglich bekommen. Teil eins ging glatt, doch als wir vor unseren Kojen standen, saß eine indische Familie auf meinem Bett und eine Etage höher, auf Flos Pritsche, befand sich ihr Gepäck.
Irgendwas war bei ihrer Onlinebuchung schief gelaufen und hatten sie sich heimatlos auf die letzten zwei freien Betten zurückgezogen, die im Zug zu finden waren. Wie groß muss ihre Enttäuschung gewesen sein, als wir vor ihnen auftauchten.
Sofort waren sie bereit, uns unsere Plätze zu überlassen, aber sie taten uns auch Leid. Ein recht dicker, freundlich schauender Inder mit seiner müden Frau, den schlafenden kleinen Sohn auf dem Arm.
Wir konnten sie nicht einfach wegschicken. So blieben die Frau mit dem Kind und das Gepäck. Der Mann begab sich mit dem Schaffner auf die Suche nach einer Alternative. Gute 30 Minuten später war ein Platz gefunden und wir konnten uns endlich hinlegen. Es kann keine fünf Minuten gedauert haben und ich schlief tief und fest.
Erst „What is Love – da da di da da“ aus dem iPhonelautsprecher beendeten die Traumreise. Es war 04:45 und wir sollten gleich Nizzamudin erreichen, einen kleineren Bahnhof am Rande von Neu-Delhi. Doch unser Zug hatte Verspätung. Nicht genug um sich noch mal hinzulegen, so verbrachten wir den Rest der Fahrt im Sitzen und im Halbschlaf.
Das ätzende am Zugfahren in Indien ist, dass es keine Durchsagen über den nächsten Halt gibt. Es gibt aber auch keine lesbaren Schilder in den Bahnhöfen in die man einfährt. Zumindest nicht immer. So ist es mehr oder weniger ein Glücksspiel. Meist kommt man aber im Laufe der Fahrt mit anderen, indischen Passagieren ins Gespräch.
Die wollen immer wissen wo man hinfährt und irgendein urindischer Instinkt ermöglicht es ihnen, uns zu sagen wann das Ziel erreicht ist.
Also raus aus dem Zug, rein ins Getümmel. „Täxi Täxi“ aus hunderten Kehlen. Alle wollten uns. Indische Fahrgäste wurden bis auf weiteres ignoriert. Die Europäer zahlen besser. Meist unfreiwillig.
Wir bahnten uns einen Weg durch die Menge und taten so, als wüssten wir genau, wo wir hinwollten und als wäre unser Ziel mit einem kurzen Fußmarsch zu erreichen. Eigentlich unmöglich in einer Zehnmillionenstadt. Trotzdem ging unser Plan und wir waren schon nach wenigen Metern wieder allein. Das dumme an der Geschichte war nur, dass wir ja ein Taxi wollten, aber wir wollten es sein, der bestimmt welches.
Da lief ein etwas verloren aussehender Sikh auf der anderen Straßenseite. Wir blickten ihn freundlich und fragend an. Er blickte freundlich fragend zurück. Schließlich formten seine Lippen das Wort „Täxi“? Und schon waren wir uns einig. Flo saß vorn, ich lag hinten. Es war ein riesiger Mahindra Jeep. Ich habe keine Ahnung, was man damit in Delhi anstellt, aber ich muss auch nicht alles wissen.
Wir ließen uns ins Radisson fahren. Eins der besten Hotels der Stadt. Vorallem ein Hotel mit 24h Milchkaffee. Eine weitere tolle Empfehlung von Nitin, unserem Freund aus Shimla.
Gegen 6:00 machte allerdings auch das Frühstücksbuffet auf und wir waren doch beide so hungrig. Der Tag konnte ja noch so lang werden.
Das Geld saß locker und so spendierten wir uns ein Frühstück, das sich mit jedem anderen auf der Welt messen könnte. Der Spaß kostete für uns beide 1600 Rupies. Ungefähr 4-5 mal lecker Essengehen in Varanasi. Aber wir bereuen nichts!
Ich kann mich nicht erinnern, was wir alles gegessen haben, aber die Zusammenstellung war sicherlich manchmal sehenswert. Frische Früchte, frische Waffeln, ein Omelette mit Koriander, Fisch mit Spinat und Kirschtomaten, Rinderfiletspieße, gegrillter Panierkäse, Misosuppe, Wok-Gemüse und vieles mehr.
Außerdem können wir die Toiletten im Radisson empfehlen. Sehr sauber, sehr bequem.
Ein Hoteltaxi brachte uns pünktlich zum Einchecken an den Flughafen. Der Flug startete pünktlich, landete noch pünktlicher in Bagdogra, unsere Rucksäcke waren mit die ersten auf dem Gepäckband und wir fanden direkt vor dem Flughafen zwei Jungs, die uns für 1100 Rupies nach Darjeeling fahren wollten. Das klang schon alles ein bisschen zu schön um wahr zu sein. Vor allem weil Nitin uns gesagt hatte, er hätte das letzte mal mit ein bisschen Glück ein Taxi für 1500 Rupies bekommen. Irgendwas musste einfach faul sein. Sollten wir wieder vergiftet werden? Galt es eine Teefabrik oder einen Juwelier zu besichtigen? Wurden wir gar in eine Räuberhöhle verschleppt? Nein! Nach einer langen, holprigen Fahrt erreichten wir Darjeeling und unsere Fahrer freuten sich wie kleine Kinder über die 200 Rupies Trinkgeld.
Das ausgesuchte Hotel war schnell gefunden, die Preise waren günstiger als erwartet, das Zimmer toll und voller Persönlichkeit und Geschichte.
Ich habe noch nie einen Tag, der nur aus Transfers und warten besteht, so toll in Erinnerung behalten.
Mit der Motorikscha, oder Tuktuk, wie man in Thailand sagt, ging es nach Rishikesh. Wir hatten so viele Empfehlungen gehört, dass wir unbedingt mal selbst vorbeischauen wollten.
Der erste Eindruck war ernüchternd. Eine dreckige, verkehrsverseuchte Stadt, wie es tausende in Indien gibt. Überall Gehupe, kaum Luft zu Atmen und Gestank. Am Gangesufer ließ uns der Fahrer aussteigen und wir überquerten den heiligsten aller Flüsse über eine schmale Fußgängerbrücke. Nun ja. Der Definition nach eine Fußgängerbrücke. In der Realität wird sie aber auch gern von Mofas und Motorräder genutzt, die einen jedes mal ans Geländer drücken um sich vorbeizuquetschen.
Als wir am anderen Gangesufer ankamen tat sich vor uns eine völlig andere Welt auf. Lärm und Gestank gab es auch hier, aber keine Autos. Doch da war auch etwas anderes. Eine Art Ruhe, die man sofort spüren konnte. Ich will nicht sagen, dass eine spirituelle Aura über der Gegend lag. Das wäre zuviel des Guten. Außerdem gab auch hier die Kommerzialisierung ihr Bestes, um dieses Gefühl zu vertreiben. Überall wurden CDs mit meditativer Musik und Lehrbücher verschiedener Gurus verkauft. Den Lieblingsgott als Anhänger, die passende Hippiekleidung? Kein Problem! Und überall diese Bettler… Sicherlich, alles arme, geschundene Gestalten, aber ihre Aufdringlichkeit fiel mir besonders an diesem friedlichen Ort besonders negativ auf.
Viele berühmte Beatlessongs sind hier entstanden. Es gibt ein Foto, auf dem John Lennon am Gangesufer das Sitaspielen übt. Ungefähr dort haben wir gesessen und uns mit einer Blumenverkäuferin rumgeärgert.
In einem kleinen Geschäft hat Raphi einen Schal gekauft. Ein Mitbringsel für ihre Omi. Vielleicht soll sie noch einen zweiten bekommen, aber wir verraten nix!
Einmal haben wir uns aber, auf der Suche nach einer Toilette, in den Innenhof eines Ashrams verirrt.
Hier war die Stimmung wirklich atemberaubend. Schweigende Menschen, friedlich und freundlich schauend. Überall das Grün von Pflanzen und tänzelnde Sonnenstrahlen auf dem warmen Steinboden. Am Eingang bat ein Schild, nicht zu fotografieren.
Ich habe mich dran gehalten aber leicht ist es mir nicht gefallen.
Der zweite und letzte Tag in Haridwar begann mit dem Fußweg zu Raphis Hotel. Dort durften wir unsere Rucksäcke deponieren bis wir spät nachts um 00:40 mit dem Zug nach Delhi abreisen würden. Tausend Dank nochmals!
Weiter ging es im Ambassador. DEM indischen Auto schlechthin. Glanz und Gloria der britischen Kolonialmacht in einem weißen, verrostenden Blechkleid. Herrlich! Seit unserer Ankunft hatten wir davon geträumt einmal so nostalgisch durch die Pampa zu düsen.
Für 410 Rupies wurde unser Traum wahr und brachte uns direkt zum Rajaji Nationalpark.
Für weitere 3100 Rupies bekamen wir einen Führer, einen Jeep und die Erlaubnis ihn zu betreten. Teurer Spaß, aber im Park leben 200 wilde Elefanten. Noch nie hatten wir so viele auf einem Haufen gesehen und auch an diesem Tag würde es nicht dazu kommen.
Gleich fünf Minuten nach der Einfahrt in den Park sah ich jedoch einen wilden Leoparden. Er tat das, was Katzen jeder Art am besten können: Er gab Fersengeld und war nach einer Sekunde schon im dichten Unterholz verschwunden. Praktischerweise war ich der einzige, der ihn gesehen hat und werde wohl auch weiterhin der einzige sein, der es mir glaubt. Allerdings bin ich mir zu 100% sicher. Wer eine Katze hat, der weiß wie Katzen aussehen, wenn sie stiften gehen. Und genau so sah nun mal das flüchtende Tierchen aus. Nicht wie ein Fuchs, nicht wie ein Bär und auch nicht wie ein Baumpilz. Zu letzterem komme ich später noch einmal zurück.
Los ging es also. Die Laune war gut, die ersten Sonnenstrahlen sprenkelten unsere neugierigen Gesichter und wir waren einfach so bereit wie man es nur seien kann. Bereit, die Elefantenherde zu sehen. Es blieb leider bei unserer grenzenlosen Bereitschaft. Kein einziger Dickhäuter zeigte sich. Nur die Elefantenhäufchen und diverse verwüstete Bäume und Büsche zeugten ihrer Gegenwart. Stattdessen sahen wir viel Wild. Wahrscheinlich irgendeine besondere indische Art, aber für uns sahen sie eben einfach aus wie die Rehe die abends neben der Straße äsen. Die Aufregung hielt sich also in Grenzen. Unser Führer wurde dennoch nicht müde, auf sie hinzuweisen. Kurz vor Ende unserer Safari hatte er wohl doch das Gefühl, uns irgendetwas bieten zu müssen. Irgendwas exotisches, spannendes, vielleicht sogar beängstigend wirkendes für uns Stadtmenschen. Schon bald hatte er es entdeckt. Er nahm den Fuß vom Gas und rollte im Leerlauf weiter. Wir bemerkten seine Anspannung und trauten uns nichtmal mehr zu atmen. Er stoppte den Motor. Leise rollten die schweren Stollenreifen im Sand aus. Der Wagen stand. Wir blickten uns um, konnten aber nichts entdecken. Vielleicht wieder ein Leopard? Ich sah den Triumph, zum greifen nah!
Dann sagte der Fahrer mit bedeutungsschwerer Stimme: „there! Treefungus!“ und er deutete auf einen alten Holzstamm auf dem einige Baumpilze wuchsen.
Wir konnten unser Glück kaum fassen. Wie viele Touristen haben tausende Euro, Dollar und Yen für eine Safari ausgegeben ohne jemals einen dieser scheuen Fungi zu gesicht zu bekommen. Und wir sahen gleich mehrere! Vor lauter Aufregung habe ich es sogar verpasst ein Foto zu machen.
Kurz darauf war die Tour zu ende und unser Fahrer entschuldigte sich für „no elephants“.
Zum Ausgleich stellte er uns noch zwei gefangene Elfanten vor, die ihr tristes Leben angekettet und als Touristenattraktion neben der Straße verbringen müssen, wo doch direkt nebenan 200 ihrer wilden, freien Artgenossen leben. Als mir der junge Elefantenbulle liebevoll mit dem Rüssel die Hand tätschelte tat er mir unendlich Leid.
Er ist gekommen, der Tag X, le jour J, der Zeitpunkt, vor dem wir uns schon so lange gefürchtet haben.
Wir haben stets versucht uns zu schützen, unser Bestes gegeben, keine Kosten & Mühen gescheut und stets alles und jeden hinterfragt. Doch so schleichend wie eine Hepatitis und mit so grässlichen Auswirkungen wie ein Herpes Zoster, hat es nun auch uns getroffen.
Um genau zu sein mich – Flo. Doch was ist passiert?!
Der Tag heute (Donnertag der 11.02.2010) begann recht unspektakulär. Es war der letzte in Shimla, wir standen – zugegebener Maßen leicht verkatert – aus unseren Luxuskojen auf, um den Jeep, den uns Nitin netter Weise geschickt hat, auch bloß rechtzeitig zu erreichen. Schnell Klamotten gepackt, dann noch hurtig aufs Töpfchen und ab unter die Dusche – wer weiß denn schon schließlich, wann man solch einen Luxus wieder erleben darf…
Shimla zeigte sich auf unseren letzten Metern übrigens von seiner besten Seite; angenehme Höhenwärme, klarer Himmel, reinste Luft und spektakuläre Ausblicke über die unteren Ausläufer des Himalajas. Traumhaft! Mit einer Mischung aus Vorfreude auf die neuen Abenteuer und Wehmut, da wir das schöne Shimla und unsere neuen Freunde bereits wieder verlassen mussten, verließen wir in einem „Deluxe Volvo A/C Coach“ das ruhige Bergörtchen (mit immerhin fast 150.000 Einwohnern) in Richtung Chandigarh.
Bereits nach ca. 4,5 Stunden dort angekommen, mussten wir nur noch ca. 30 Minuten auf unseren „public bus“ Richtung Haridwar warten.
Ein paar Worte zu den Bussen. Die Volvos sind für uns mittel- bis großgewachsenen Europäer ideal. Sie besitzen ausreichend Beinfreiheit und die Möglichkeit, die Sitzlehnen nach hinten zu legen. Man kann darin tatsächlich überraschend gut schlafen. Die Sitze der offiziellen Busse hingegen sind deutlich schmaler, besitzen auffällig wenig Beinfreiheit und die Flexibilität kommt der – hier von Christian schon recht häufig erwähnten – indischen Bürokratie sehr nahe. Auch mit dem Gepäck muss anders umgegangen werden.
Während die Gepäckstücke im Volvo noch relativ sicher unterhalb der Fahrgastkabine in einen speziellen Kofferraum verladen werden, müssen sie in den offiziellen Bussen auf das Dach. Man bringt sie selber hoch und sorgt dafür, dass sie gut gesichert sind. Nun gut, die Fahrt mit dem tollen Volvo Coach von Shimla nach Chandigarh war nun rum. Zu dem Zeitpunkt wussten wir auch leider noch überhaupt gar nicht, wie wir denn überhaupt von Chandigarh nach Haridwar weiter reisen sollten. Doch zum Glück haben wir direkt an dem riesigen Busbahnhof in Chandigarh einen netten, jungen und sehr modern gekleideten Inder kennen gelernt, der uns auch gleich auf die richtige Abfahrtsplattform des offiziellen Busses nach Haridwar verweisen konnte.
Na wunderbar, das lief ja wie am Schnürchen. Dann noch schnell auf das Töpfchen (denn so eine 8-stündige Fahrt in einer Konservenkiste kann unangenehm werden, gerade wenn man mal dringend Seichen muss) und die Rucksäcke auf das Dach packen. Wow, was für ein Gefühl. Die Koffer selber auf dem hohen Busdach verschnürt. Mensch, Mensch, Mensch, was sind wir doch für tollkühne Abenteuerreisende (*Ironie aus*). Einsteigen, fertig, los. Unser neuer Freund, der auch mit nach Haridwar fuhr, hatte uns jedem noch schnell ein Fläschchen „Butterscotch“ besorgt. Wer wissen will, was das ist, fühle sich frei den Begriff bei Wikipedia (o.Ä.) nachzuschlagen und uns dann Bescheid zu geben.
Da wir ja so sicherheitsfanatische Menschen sind, haben Christian und ich uns natürlich so abgesprochen, dass nur einer den Drink nimmt. Man weiß ja nie was passiert und wer da was in was auch immer für ein Getränk schüttet. Ich also hab den Butterscotch genüsslich geleert und Christians’ während der Fahrt heimlich nach und nach aus dem Fenster gekippt. Hach, was sind wir pfiffig. Uns kann keiner was! So sind wir dann in unserem total, mega-, super-, sauungemütlichen Bus von Chandigarh in Richtung Haridwar gestartet.
Der interessierte Leser fragt sich nun mit Sicherheit, warum ich diese Ungemütlichkeit so stark hervorhebe. Ich hebe sie hervor, weil sie den Tatsachen entspricht und verdeutlichen soll, dass kein normaler Mensch darin auch nur ein Auge hätte schließen können. Es dauerte circa fünf Minuten, da schlief ich tief uns fest. Wie ein Baby. Nur zwischendurch wachte ich auf, weil mich echt komische Träume nervten. Darüber reden konnte ich leider nicht, mein Mund – ja, mein ganzer Körper – war wie paralysiert. Das nächste, an das ich mich erinnern kann ist, dass mich Christian mir großen Augen anschaut und mich fragt ob mir denn irgendetwas fehle. Der nette, junge, modern gekleidete Inder sei nach der Pause plötzlich so hektisch verschwunden. Ich schaue in meinen Rucksack und bemerke; Oh, die Kamera ist weg.
Mich noch etwas darüber wundernd, dass mich das so gar nicht juckt, schlafe ich Sekunden später schon wieder ein. Dann stehe ich plötzlich – keine Ahnung wann mich wer geweckt und dorthin gebracht hat – zwischen Christian, dem Busfahrer und ein paar anderen Fahrgästen. Die Situation kommt mir surreal vor, als schwebte ich über dem Geschehen. Alles was ich zu dem Zeitpunkt gedanklich auf die Reihe kriege ist: Ich will schlafen, lasst’ mich bloß zurück in den Bus, was soll die ganze Aufregung, ist mir doch scheißegal. Dabei geht es in dem Trubel wohl um meine Kamera. Hmpf, sollte ich mir doch Gedanken machen? Später!
Wieder zurück im Bus werde ich erst kurz vor Haridwar etwas klarer. Obwohl in dem Bus die Post abgeht, jeder jeden rumschubst, wegdrückt und – im wahrsten Sinne des Wortes – besetzt, habe ich bis kurz vor der Ankunft die Fahrt nur in meinem Delirium erlebt. Wohl auch der einzige Vorteil, den diese 9-stündige Busfahrt mit sich brachte.
Erst jetzt, um 01:30pm in Haridwar, wird mir das Ausmaß der Misere so richtig bewusst. Ich habe nicht nur meine teure Kamera sondern auch noch mein megateures, heißgeliebtes Lieblingsobjektiv und eine (zum Glück) fast leere Speicherkarte verloren. Außerdem die Möglichkeit, auch die noch kommenden so unglaublichen, fantastischen und mit Worten kaum zu beschreibenden tagtäglichen Eindrücke und Erlebnisse dieser einmaligen Indienreise in Bildern festzuhalten.
Ich bin traurig! Gut, dass mir Nitin noch etwas Bhang für Haridwar geschenkt hat….
Grüße aus Haridwar / Indien,
Der Bestohlene



























