Es war mal wieder einer dieser Momente: Man sitzt vorm PC, sollte eigentlich schon längst schlafen, aber irgendwie will man nicht aufstehen.

Am nächsten Morgen muss man zwar früh aufstehen, aber man nutzt die knappe Zeit um mit der Maus Vierecke auf den Desktop zu malen. Irgendwie ist einfach noch nicht die Zeit fürs Bett.

Nochmal schnell Spiegel-Online checken, nichts Neues. Bei Mydealz.de vorbeischauen, auch nichts Neues. Dann landet man irgendwie bei Amazon und klickt sich durch die Bücher. Kommt von Nietzsche auf Dieter Bohlen, von Bukowski auf Charlotte Roche. Irgendwann landet man dann bei einem Buch, dass man vorher noch nie gesehen hat, aber schon immer haben wollte.

Ich hatte dieses Erlebnis gestern im Doppelpack. Zwei Reiseautoren, deren farbenfrohe Berichte mein Bücherregal füllen, haben scheinbar je ein neues Buch geschrieben. Das eine ist schon draußen, das andere erscheint im März.

Triffst du Buddha, töte Ihn

Der eine ist Andreas Altmann,  von ihm habe ich bisher „Der Preis der Leichtigkeit“ und „Notbremse nicht zu früh ziehen“ gelesen. Sein Erzählstil ist zwar nicht ganz mein Geschmack, aber ich glaube ich habe ihn ‚mögen gelernt‘. Jedenfalls liegt sein neues Buch „Triffst du Buddha – töte ihn“ bereits in meinem Einkaufswagen, allerdings habe ich mich bisher nicht dazu durchringen können, die Bestellung auszuführen.  € 18,95 für 220 Seiten ist ein stolzer Preis! Klar, es ist gebunden, aber das ist mir eigentlich nicht wichtig. Mir geht es um den Inhalt und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der 18,59€ wert ist. So werde ich erst mal abwarten. Vielleicht kann ich das Buch ja günstig bei ebay ersteigern, oder ich warte einfach auf die Taschenbuchversion.

Der Jesus vom Sexshop

 

 

Beim anderen handelt es sich um meinen waldecker Landsmann Helge Timmerberg. Er bereicherte mein Bücherregal um „In 80 Tagen um die Welt“, „Shiva Moon“ und „Tiger fressen keine Yogis“. In Shiva Moon war es nicht unangenehm, aber „In 80 Tagen um die Welt“ hatte schon eine deutliche, depressive Note. Früher war alles besser konnte man immer wieder zwischen den Zeilen lesen. Ich hoffe, dass sich dieser Pessimismus in seinem neuen Buch „Der Jesus vom Sex-Shop“ gelegt hat. Nicht nur der Untertitel „Stories von Unterwegs“ deutet auf Parallelen zu „Tiger fressen keine Yogis“ hin, auch das Titelbild wirkt zwar bunter, aber dennoch vertraut. Für ebenfalls  € 18,95 bekommt man hier lediglich gut 80 Seiten mehr. Preis-leitungsmäßig also auch kein Überflieger.

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